Welcher Kampfsport passt zu mir?

Herzlich Willkommen auf www.kampfsportlernen.com, dein Kampfsport Onlinecoach

Hier auf dieser Webseite erfährst du, welcher Kampfsport zu dir passt und wie du Kampfsport lernen kannst.

1. Welcher Kampfsport passt zu mir?
2. Welche Kampfsportart eignet sich am besten zur Selbstverteidigung?
3. Was ist der Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst?

1. Welcher Kampfsport passt zu mir?

Um herauszufinden, welcher Kampfsport zu dir passt, solltest du als erstes mal ein paar Kampfsportarten genauer kennen.  Hier haben wir ein paar der bekanntesten und wichtigsten Kampfsportarten genauer erklärt. Sicher findest du bereits in dieser kleinen Auswahl etwas Interessantes für dich. Dann kommen wir der Antwort auf die Frage „Welcher Kampfsport passt zu mir?“ schon etwas näher.

Boxen:

Boxen ist eine der berühmtesten, wenn nicht sogar die berühmteste Kampfsportart der Welt. Ursprünglich kommt das Boxen aus England und ist im 17.-18. Jhd. entstanden.
Beim Boxen treten zwei Kämpfer, mit den gleichen körperlichen Voraussetzungen gegeneinander an. Gleiche körperliche Voraussetzungen bedeutet, dass die Spieler ungefähr gleich viel wiegen müssen, also der gleichen Gewichtsklasse angehören. Beim Kampf darf man nur mit der Faust schlagen, außerdem ist es verboten, unter die Gürtellinie zu schlagen. Die Fäuste werden beim Boxen von Boxhandschuhen geschützt.
Gewonnen hat einen Boxkampf derjenige/diejenige, die den Gegner K.O. geschlagen hat. Also den Gegner zu

boxen_klassischer_kampfsport

m Knock-Out gebracht hat. Ist der Gegner nicht direkt K.O., sondern nur angeschlagen zählt der Kampfrichter 10 Sekunden runter. Der Boxer muss bis dahin wieder Kampffähig sein, sonst zählt es ebenfalls als Sieg für den anderen. Eine andere Möglichkeit wie man einen Boxkampf gewinnen kann, ist der Weg über ein technisches K.O. (TKO). Dieses trifft dann ein, wenn der Gegner aufgibt oder der Kampf abgebrochen wird.
Ein Kampf muss innerhalb einer bestimmten Rundenzahl beendet werden und ein Gewinner muss feststehen. Ist dies nicht der Fall, entscheidet der Punktrichter den Gewinner und es gibt einen Sieger nach Punkten.

Taekwondo:

Taekwondo ist eine Kampfsportart, in welcher vor allem in der heutigen Zeit, viele Fußtechniken angewandt werden. Herkömmlich kommt Taekwondo aus Korea, wo die Sportart 1955 entstanden ist. Grob übersetzt bedeutet der Name „Taekwondo“ so viel wie „Der Weg des Fußes und der Faust“. Der Kampfsport ist ähnlich wie taekwando_kinder_kaempfenviele andere traditionelle, asiatische Kampfsportarten. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass im Taekwondo vor allem Fußtechniken angewandt werden. In diesem Kampfsport dreht sich außerdem alles um Flexibilität (Dynamik) und Schnelligkeit. Du liebst Schnelligkeit und Dynamik? Dann passt dieser Kampfsport perfekt zu dir!

Es gibt drei Wettkampfs stufen: Leichtkontakt, Semikontakt und Vollkontakt. Dieser Kampfsport ist sehr vielseitig. Er lernt den Kampfsportlern nicht nur zu Kämpfen, sondern es gibt auch eine theoretische Lehre. In dieser wird vor allem der Respekt gegenüber Autoritäten und allgemein gegenüber Mitmenschen vermittelt.

MMA (Mixed Martial Arts):

MMA ist ein Kampfsport bei dem die Kämpfer mehrere Kampftechniken anwenden dürfen. Übersetzt bedeutet der Name MMA so viel wie „gemischte Kampfkünste“ und ist ebenso unter dem Namen „Freefight“ bekannt. Entstandmma_brutaler_kampfsporten ist dieser Kampfsport im alten Griechenland. In der heutigen Zeit populär wurde er in den 90ern. MMA ist ein sehr umstrittener Kampfsport. Viele sehen ihn als zu brutal an, doch ebenso viele, wenn nicht sogar noch mehr Menschen lieben es, bei Kämpfen der UFC (ein professioneller Veranstalter von MMA Turnieren) zuzusehen.

Die Kämpfe werden in einem Achteck ausgetragen, welches von Maschendrahtzaun begrenzt ist ausgetragen (Käfig). Beim MMA kommen nahezu alle Kampfsportarten zum Einsatz, bzw. bestimmte Techniken aus den verschiedensten Kampfsportstilen. Vor allem aber werden klassische Schlag- und Tritttechniken, Knie oder Ellenbogen Schläge benutzt.  Oft kommen auch  Wurf-, Hebel- und Würgetechniken zum Einsatz.
Die meisten der Kämpfe enden auf dem Boden, also haben Kämpfer mit guten Hebel- und Würgetechniken einen klaren Vorteil. K.O Siege werden meist durch Schläge oder Tritte auf den Kopf erzielt, es sind aber auch Tritte gegen die Beine des Kontrahenten nicht unüblich.

mma_kampffläche

Das ist ein sogenannter Käfig (Die Fläche in der gekämpft wird).

 

Muay Thai:

Das Muay Thai ist in Thailand genauso populär wie in Deutschland das Fußballspielen. In Thailand stellt sich also niemand die Frage: „Welcher Kampfsport passt zu mir?“ Denn die Antwort wäre leicht.
Muay Thai ist eine sehr alte Kampfkunst. In diesem Kampfsport werden Werte wie Respekt, Ehre und Tradition großgeschrieben. In den Anfängen ging es bei diesem Kampfsport eigentlich nur, um auch Kämpfen zu können, wenn man früher genutzte Waffen wie Schwert und Degen, verlor. Ab den frühen 90ern wurden auch offizielle Kämpfe durmuay_thai_maenner_kaempfenchgeführt. In Thailand finden wetten um den Gewinner des Kampfes statt. Durch diese Wetten wird der traditionelle Kampfsport etwas zur Nebensache, da es vielen nur noch darum geht, hohe Gewinne durch wetten zu erzielen.

Der Kampfsport wird hauptsächlich mit langen und mittleren Kampfdistanzen durchgeführt. Eine außerdem sehr bekannte und gern angewandte Technik ist der Clinch Nahkampf. Muay Thai wird nur durch Vollkontakt Kämpfe ausgeführt. Muay Thai eignet sich auch sehr gut zur Selbstverteidigung und durch das betreiben dieses Kampfsportes wird die körperliche Fitness trainiert.

(Es gibt natürlich noch viele andere Kampfsportarten. Es werden nach und nach mehr Kampfsportarten von uns vorgestellt, also dranbleiben und abwarten. Hier findet jeder die Antwort auf die Frage: „Welcher Kampfsport passt zu mir?„)

2.Welche Kampfsportart eignet sich am besten zur Selbstverteidigung?

In die Nähere Auswahl haben es zwei Kampfsportarten geschafft. Einmal Krav Maga, eine Kampfkunst, die eher unter Insidern bekannt ist und nur der Selbstverteidigung dient. Oder das als brutalster Kampfsport bekannte MMA, das eigentlich als Sport gedacht ist, mit der man sich aber trotzdem perfekt selbst verteidigen kann. Welcher der beiden Kampfsportarten passt besser zu mir? – Lies dir die kurzen Abschnitte über die beiden Kampfsportarten durch und entscheide selbst..

Krav Maga:

Eine Kampfsportart welche speziell auf die Selbstverteidigung ausgelegt ist, ist Krav Maga. Ursprünglich kommt sie aus Israel und wird dort auch von der Armee und dem Auslandsgeheimdienst Mossad benutzt. Das Hebräische Wort,  bedeutet  „Kontaktkampf“ und  beschreibt die Kampfsportart sehr gut. Denn bei dieser Kampftechnik bzw. Selbstverteidigungstechnik geht es direkt zur Sache. Auch etwas unfairere Mittel wie ein Schlag zwischen die Beine sind Techniken, die in dieser Selbstverteidigungstauglichen Kampfsportart, oft angewandt werden. In diesem Kampfsport geht es nämlich nur um eines, nämlich alles dagegen tun, um seinem Gegenüber nicht zu unterliegen. Also genau der richtige Kampfsport um sich Selbst zu verteidigen. Falls sie jetzt denken, dass dies ja alles ganz gut klingt, es aber wahrscheinlich Jahre dauern wird, bis sie diese erlernen, dann muss ich ihnen in diesem Punkt deutlich widersprechen. Diese Art von Kampfkunst oder auch Kampfsportart, welche zur Selbstverteidigung dient, ist sehr leicht und demnach auch schnell (halbes Jahr, ohne Vorkenntnisse) erlernbar.

Selbstverteidigung mit MMA:

Ein anderer Kampfsport, der sich perfekt zu Selbstverteidigung eignet, haben wir vorher schon genauer erläutert, nämlich MMA (Mixed Martial Arts). Hier gehen wir aber nochmal genauer auf die Seite der Selbstverteidigung dieses Kampfsports ein.
Unter Kampfsport Liebhabern gilt die Kampfkunst als einer der brutalsten Kampfsportarten überhaupt. Wer sich Videos der Kämpfe anschaut, kann das sicherlich bestätigen. MMA eignet sich aber nicht nur, um Gewaltsame Kämpfe gegen Gegner zu führen und an offiziellen Kämpfen teilzunehmen. Im MMA Training lernt man auch einige Griffe und Techniken, mit welchen man sich selbst gegen bewaffnete Gegner verteidigen kann. Auch Techniken, mit denen man sich z.B. aus Würgegriffen befreien kann, werden im Training erlernt. Klingt zwar alles sehr vielversprechend, aber dieser Kampfsport ist anders wie die Selbstverteidigungstechnik Grav Maga sehr schwer zu erlernen und nicht für Kampfsportanfänger geeignet.
Eine weitere Kampfkunst, welche ausschließlich der Selbstverteidigung dient, ist die Kampftechnik Keysi. Dieser Name kommt zwar den wenigsten bekannt vor, doch so ziemlich jeder wurde schon einmal mit dieser Kampfsportart konfrontiert. Wo? Im Film: „Badman Begins“ In diesem Kampfsport, lernt man Schlag- und Tritttechniken, Verteidigungstechniken gegen Griffe und den Umgang mit bewaffneten Gegnern. Da dieser Kampfsport nur zur Selbstverteidigung da ist, braucht man beim erlernen nicht zusätzlich auf irgendwelche einschränkenden Regeln zu achten, sondern kann sich voll und ganz auf das Kämpfen und das erlernen der Selbstverteidigung konzentrieren.

 

(Es gibt wie bei den Kampfsportarten auch hier noch viele andere Möglichkeiten, sich selbst zu Verteidigen. Nach und nach werden wir noch einige Arten hinzufügen und euch weiter erläutern. ALSO: Dran bleiben lohnt sich.)

3. Was ist der Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport?

Welcher Kampfsport passt zu mir? Oder doch: Welche Kampfkunst passt zu mir? Was ist eigentlich der Unterschied von Kampfsport und Kampfkunst? -Umgangssprachlich werden diese Begriffe oft als Synonym betrachtet. Allerdings gibt es in der Fachsprache unterschiedliche Bedeutungen für diese unterschiedlichen Wörter. Die beiden Sportarten haben ganz verschiedene Zielsetzungen. Die Ziele des Kampfsports sind die Wettkämpfe, sprich zwei Kämpfer kämpfen in einem Kampf gegeneinander. Regeln und die Einteilung in Gewichtsklassen machen den Kampf fair und schützen die Teilnehmer vor ernsten Verletzungen und bleibenden Schäden oder sogar dem Tod. Um bei einem Wettkampf im Kampfsport erfolgreich zu sein, braucht man vor allem Kraft und Kondition. Diese beiden Attribute werden im Kampfsport überwiegend trainiert.
Bei den Kampfkünsten geht es lediglich darum, sich auf Attacken in der realen Welt vorzubereiten und diese abzuwehren. Kampfkunst kann man also eher mit der Selbstverteidigung vergleichen. Bei Kampfkünsten lernt man im Training wie man sich mit Methoden aller Art (auch unfairen Methoden) gegen Angreifer wehrt. Da Angreifer in der realen Welt weder die gleiche Gewichtsklasse haben oder irgendwelche Regeln befolgen, gibt es solche Einteilungen bzw. Eingrenzungen in Kampfkünsten auch nicht.

 

 

blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis

Advertisment ad adsense adlogger